Zum Essen in Ungarn gehört auch der Karpfen, den man gedünstet in einer Auflaufpfanne im Herd zubereitet.

Karpfenpörkölt

Zutaten:

  • Ein Karpfen von ca. 1,5 Kg [falls er mehr wiegt, bitte die Zutaten anteilig hochrechnen!]
  • 250 g Zwiebeln
  • 3 g Paprikapulver -süß-
  • 30 g Fett
  • Salz nach Geschmack
  • 3 grüne Paprikaschoten
  • 2 mittlere Tomaten
  • 100 g Tomatenmark

  • Zubereitung:

    Putzen Sie den Karpfen, waschen Sie ihn, schneiden Sie ihn in Querstücke von 200 Gramm und salzen Sie diese gut.

    Schneiden Sie die Zwiebeln klein und rösten Sie sie in heißem Fett (das macht man in Ungarn so!) oder auch in Öl, dass keinen durchdringenden Eigengeschmack hat.
    Legen Sie die Karpfenscheiben mit den angebratenen Zwiebeln, mehreren Scheiben Tomaten und grünem Paprika [im Winter eignet sich auch Letscho – Sie bekommen das in vielen Supermärkten oder aber in Online-Shops] in eine Auflaufpfanne.
    Am besten mit dem Saft des aufgekochten Fischkopfes in der Auflaufpfanne im Herd dünsten.
    Ab und zu sollten Sie nachsehen und mit der Gabel einstechen, um festzustellen, ob der Fisch schon weich ist.

    Wenn der Karpfen gar ist, am besten mit Kartoffeln, Nockerln oder Klößchen servieren.

    Falls Sie keine große Lust zum Kochen verspüren, dann prüfen Sie auf der folgenden Website die dort genannten ungarischen Restaurants in Deutschland und Österreich. Vielleicht ist die Nächste gar nicht weit weg von Ihnen ;-)

    13. Mai 2006, 11:44 Uhr

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    Bisher 4 Kommentare zum Artikel

    1. Kommentar von Alexander

      Hallo,

      ich finde, dieses Rezept ist kein Pörkölt. Pörkölt ist ja eine „Gulaschvariante“, aber dieses Rezept beschreibt dies nicht.

      Gruß

      Alexander

    2. Kommentar von Peter Schräpler

      Hallo Alexander, wenigstens einer, der mitdenkt ;-)

      Das Rezept stammt mit Abänderungen aus dem Kochbuch „Ungarische Kochrezepte“ von Károly Gundel, 6. und neu bearbeitete Auflage, Corvina Verlag, hergestellt 1968 in der Universitätsdruckerei Budapest.
      Dort heißt das Essen tatsächlich „Karpfenpörkölt“. Nun können wir Herrn Gundel, der 1956 verstorben ist nicht mehr fragen, warum er nun zu Karpfenstücken „Pörkölt“ gesagt hat.

      Lassen wir ihm seinen Frieden und essen einfach den nach seinem Rezept gekochten Karpfen ;-)

      Der Webseitenbetreiber
      Peter Schräpler

    3. Kommentar von Steffi

      Das Rezept hört sich sehr Lecker an werde ich mal nach Kochen! Kleine frage zu der Menge: Für wieviele Personen ist das jetzt gedacht ( ich gehe mal von 4 Personen aus bei einem Karpfen von 1,5 kg ) darüber konnte ich nichts Finden oder habs übersehen.

    4. Kommentar von National-Pfanne

      Hab das mal getestet: ehrlich gesagt ist es nicht gerade meins

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