Die Stadt Pécs oder auch Fünfkirchen am Mecsekgebirge besitzt südliches Flair, wer will, kann ein Restaurant kaufen und dort betreiben

Der Stadt Pécs (Fünfkirchen) wurde 1998 der UNESCO Preis Städte für Frieden übergeben

Federico Mayor von den Vereinten Nationen übergab 1998 dem Bürgermeister Dr. Zsolt Páva, der ihn stellvertretend für die Bürger der Stadt entgegennahm, den Preis Städte für Frieden.

Die Fünfkircher sind darauf sehr stolz, weil sie die erste Stadt in Europa waren, die damit ausgezeichnet wurde.

Hauptplatz in Pécs mit Pestsäule und Moschee
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Auf dem Gebiet des heutigen Pécs (Fünfkirchen – der Name stammt aus der Zeit des Königreichs Österreich-Ungarn) entwickelte sich von 2000 Jahren die von den Römern gegründete Stadt Sophianae. Die Lage war und ist mediterrane und sehr geschützt. Sie liegt an den Ausläufern des Mecsekgebirges und wurde im 3. Jahrhundert das pannonische Verwaltungszentrum. Pécs wird wegen seiner mediterranen Atmosphäre auch von den Italienern geliebt, kein Wunder, wenn es die Römer bereits ausgesucht hatten. Wenn sie auf dem Hauptplatz die weißen Steinen der Moschee bei Sonnenschein erleben, dann fühlen Sie sich tatsächlich wie im Süden.

Auch die vielen Terassen und Cafés in der Király-ut. auf der Promenade oder am Springbrunnen vor dem Theater assoziieren ein südländisches Gefühl von Toskana-Flair.

Postgebäude-Giebel am Hauptplatz in Pécs
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Dazu kommen die vielen Feigenbäume voller Früchte, die unzähligen kleinen Obstgärten und Weinberge am Mecsekhang und davor. Leider werden Rebberge immer häufiger dem latenten Wachstum der Stadt geopfert, obwohl Pécs (Fünfkirchen) noch immer die Stadt der Weine und Trauben ist.
Die Stadt selbst erzählt, dass sich die Bürger tüke (ein ländlicher Begriff, den sie so nicht im Wörterbuch finden werden) und ebenso alle Zugereisten so nennen können und sich somit als treue Bürger Fünfkirchens empfinden.
Für Touristen sind die südländischen Feste der Stadt, die Freilichtfestivals, die Fünfkirchner Tage auf dem Spazierplatz unter uralten Kastanienbäumen, das Frühlingsfestival, die Universitätsfeste, das Weintraubenfestsival und das Festival zum Liede de Weines eine Reise wert. Falls sich mit einem Restaurantbetrieb hier niederlassen möchten, können sie hier etwas Interessantes zum Kauf finden.

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4. März 2006, 00:23 Uhr
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