Du bist nun so weit weg, unerreichbar für mich.
Ich sitze hier vor dem Blatt Papier,

Ein Gedicht über die Liebe zu einem ungarischen Mädchen

Blumenkarneval in Debrecen

Für Bernadette
[Autor: Fabio]

Du bist nun so weit weg, unerreichbar für mich.
Ich sitze hier vor dem Blatt Papier,
überlege, was schreibe ich Dir?

Soll ich Dir sagen, dass ich an Dich denke?
Soll ich Dir sagen, dass ich Dich nie vergesse?
Ich schaue aus dem Fenster in die Dunkelheit,
sehe den leuchtenden Stern am Himmel stehen.
Höre mich leise fragen,
warum können wir jetzt nicht zusammen sein?

Fühle eine Träne, wie sie über meine Wange rollt,
tropft mitten auf das Papier.
Ich sehe in der Träne Dein Gesicht vor mir,
höre Dein Lachen,
spüre Deinen warmen Atem.
Ich weiss, Du schaust zu mir herab,
tröstest mich mit einem Lächeln.

Das Papier ist immer noch leer.
Beschrieben nur mit dieser einen Träne.
Ich falte das Blatt und widme es Dir.
Nicht die Worte sprechen, meine Seele redet mit Dir!

Auf Ungarisch

Oly távol vagy tÅ‘lem, oly elérhetetlen,
itt ülök magamban, egy szál papír elÅ‘ttem,
de mit írhatnék neked?

Mondjam, hogy rád gondolok?
Mondjam, hogy sohase felejtlek?
Csak bámulok az ablakon át a sötétbe,
a csillagok fénylÅ‘n ragyognak az égen.
Motyogom magamnak,
miért nem lehetek most veled?

Arcomon egy könnycsepp gördül le
épp a papír közepére.
A könnyeken át látom arcod,
hallom kacagásod,
érzem ajkad melegét.
Tudom, most rám nézel,
s mosolyoddal vigasztalsz.
A papír még üres,
csak a könnycsepp tölti meg.

Összehajtom hát a lapot és ajánlom néked,
itt nem a szavak, lelkem beszél véled!

[Übersetzer: Györgyi Rottensteiner]

9. März 2006, 09:21 Uhr
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