Letscho als selbständiges Mittagessen

Letscho , ungarisch Lecsó,
ist ein Schmorgericht aus Paprika, Zwiebeln und Tomaten. Bevorzugt werden die spitzen, hellen Sorten gelber Paprika, die Spitzpaprika genannt werden. Original Ungarische gibt es sehr oft bei Lidl und bei Netto. Die serbischen Spitzpaprika sind gleichwertig.

Sie werden in Stücke geschnitten und mit gewürfelten Tomaten ohne Schale den angebratenen Zwiefelstücken hinzugefügt, nachdem vorher edelsüßes Paprikapulver mit wenig Wasser abgelöscht wird. Die Zubereitung wird oft abgewandelt: Sie können auch Speck und Wein hinzugefügen. Im Letscho können auch in Scheiben geschnittene Würste, z. B. Fleischwurst oder Debrecziner verwendet werden. In Ostdeutschland ist das Gericht sehr beliebt als Beilage zu Grillgerichten, Bratwurst und anderen Fleischgerichten. Supermärkte und Lebensmittelläden bieten dort verschiedene Sorten Letscho aus Ungarn im Glas an. In anderen Teilen Deutschlands ist es nicht sehr verbreitet. Dem möchte ich entgegenwirken.

Hier das Rezept für vier Personen:
Zutaten:
1 kg [2 Packungen für 4 Personen]ungarischer, gelber Spitzpaprika (versuchen Sie im Supermarkt in Deutschland z.B.: bei Netto oder Lidl echten ungarischen Paprika zu bekommen – glauben Sie einfach: er schmeckt besser)!
4 große Tomaten
2 große Zwiebeln
Hartwurst (vorzugsweise pikante ungarische Kolbász [Gyulai] – es geht auch mit Bockwurstscheiben)
Öl, rotes süßes Paprikapulver, Pfeffer aus der Peffermühle, Salz und Knoblauch nach Geschmack,
3 Eier, „Erös Pista“ [siehe: Bild unten!] oder Sambal Oelek [] und frisches Baguett.

Zubereitung:
Die gelben Paprikaschoten in Ringe schneiden, nach dem Sie sie vorher gut abgewaschen haben Beginnen Sie mit dem Schneiden am dicken Ende. Schneiden Sie einen ersten Ring ab und entfernen sie den darin befindlichen Stil. Dann entfernen Sie das in der Schote befindliche Kerngehäuse. Dann die Paprika in Ringe schneiden.

Währenddessen:
Die Tomaten in kochendes Wasser tun – kurz warten – und dann kalt abschrecken. Jetzt die später störende dünne Haut abziehen und die Tomaten klein würfeln.
Die geschnittenen Zwiebeln und die dünn geschnittenen Wurstscheiben mit Öl in einer Pfanne mit hohem Rand und kleiner Temperatur anbraten. Aber Achtung bei Verwendung von Gyulai-Wurst: Die Gyulai ist scharf ;-).

Den roten, süßen Paprika unterrühren, aber nicht anbrennen lassen, sondern sofort mit ein paar Esslöffeln Wasser ablöschen und gleich die gewürfelten Tomaten und die gelben Paprikaringe hinzu tun. Wenn nach gewisser Zeit ein Teil des Safts verkocht ist, dünsten Sie bitte wie gewohnt bei mäßiger Hitze. Die Debreciner Wurstscheiben dazu tun, damit sie mit einkochen. Eine zerquetschte Knoblauchzehe erzeugt mehr Pepp.

Wenn alles weich ist, die drei gerührten Eier hinzugeben und stocken lassen. [Dazu die drei Eier aufschlagen, den Hahnentritt entfernen, salzen, rühren und mit leichtem Verrühren dem fertigen Essen hinzufügen].
Nach Geschmack salzen, Pfeffer aus der Mühle und warten, bis der Paprika schön weich ist. Falls Ihnen das Letscho etwas zu säuerlich vorkommt, tun Sie ohne Bedenken ein oder zwei Teelöffel Zucker hinzu.

Wer es mag: Am Schluss noch mit gelb-rotem, süßen Paprika dekorieren. Wer gern scharf isst, dem empfehle ich das scharfe ungarische Gewürz “ErÅ‘s Pista” oder das übliche „Sambal Oelek“ im Glas, von dem man für die gesamte Menge etwa einen Teelöffel voll hinzufügen kann. Der Geschmack des Letschos wirkt am besten, wenn man frisches, knuspriges Baguett dazu isst.

Und dazu wünsche ich Ihnen einen guten Appetit!

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Ungarisches Letscho
Typisches ungarisches Letscho im Kessel gekocht.
Das Bild veröffentlichen wir mit freundlicher Genehmigung von:
Zimek’s Feine Edelbrände vom Balaton

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