Unsere geplante Urlaubsreise beginnt mit dem Artikel:
1. Die Hinfahrt – Urlaub in Ungarn, der keiner war
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Ein Blick auf die Uhr der am Kreisverkehr stehenden elektronischen Zeit- und Temperaturanzeige erstaunte uns: 9:00 Uhr morgens und schon 38° Celsius. Es sollte der wärmste Tag des Jahres in Ungarn werden. Wir standen oder umwanderten frustriert unser demoliertes Fahrzeug.

Ich holte die Digitalkamera heraus und erinnerte mich der Ratschläge der Versicherungen: „Machen Sie so viele Fotos wie möglich, um beweiskräftig zu sein!“ Ich erinnerte mich gern daran und fotografierte auch das Polizeifahrzeug mit seinem Kennzeichen. Inzwischen riefen die beiden Polizeibeamten ihre Kollegen aus der in unmittelbarer Nähe befindlichen Polizeistation zu Hilfe und benachrichtigten die übergeordnete Dienstbehörde in Budapest. Inzwischen bekamen die Polizisten auch Informationen aus allen umliegenden Gegenden darüber, dass sich noch mehrere Unfälle ereignet hatten. Die Autobahn war in einer Richtung zu. Deshalb kamen viele Fahrzeuge über die Fernverkehrsstraße – und damit natürlich auch über „unseren Kreisel“. Meine Begeisterung wollte kein Ende nehmen.

Zwischen dem Unfall und dem Protokollschreiben
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Anstatt die sich im Kreisverkehr befindlichen Fahrzeuge links im inneren Bereich vorbeizuleiten, standen mehrere Ordnungshüter nur herum und hielten wenig sinnvolle „Volksreden“. Fahrzeuge, die von rechts kamen, mussten über eine hohe Bordsteinkante fahren, um uns nicht zu touchieren. Für die Busse war das kein Problem – die schienen das bereits oftmals geübt zu haben – keiner reklamierte. Die aus dem Kreisverkehr rechts an unserem Fahrzeug vorbeifahrenden PKW’s mussten aber praktisch im rechten Winkel um uns herum. Etwas, das wie die Quadratur des Kreises nicht lösbar war!
Also standen wir wie die Wachhunde vor der Motorhaube unseres Fahrzeuges und leiteten zitternd und mit von Schock geprägtem Gefühl das eine und andere Fahrzeug, das wegen niedriger Straßenlage nicht über die Bordsteinkante fahren konnte, aber auch gleichzeitig die Lösung mit dem rechten Winkel nicht fand, vorsichtig an unserem Wagen vorbei. Wir wanderten im Kreisverkehr wie in einem anderen Film. Keine Hilfe von der Polizei – oder doch: Einer holte eine 2 Liter Wasserflasche und gab uns kühles Trinkwasser ab.

Schattige Aprikosenbäume waren unser Traum
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Zur Ehrenrettung der Uniformierten möchte ich nicht unterschlagen, dass immer mal ein Polizist sich hervortat und an unserer Stelle ein Fahrzeug im rechten Winkel um unseren Wagen herumleitete. Danach setzte er sich aber sofort wieder zu seinen Kollegen ab und ließ uns und unser Fahrzeug allein im Kreisverkehr stehen.

Mein Versuch, wenigstens das Warndreieck im Kreisverkehr zu platzieren, damit uns kein Wagen von hinten hinein fährt, wehrte der uniformierte Bedienstete des Staates mit großer Geste ab: „Solange die Polizei hier steht, ist das nicht nötig!“ Da war ich aber beruhigt: die Polizei als dein Freund und Helfer ;-)
Inzwischen kam auch eine Familie aus dem Wohnblock gegenüber herunter und brachte uns zwei kleine gekühlte Mineralwasserflaschen und einen Kunststoffbecher. Wir waren sehr angenehm überrascht und haben uns mit großer Freude bei ihnen bedankt.
Dann erschien die vorgesetzte Polizeibehörde zum Protokollieren – allerdings nicht aus Budapest, sondern (wegen der Häufung der Unfälle) aus Èrd. Nach unserem Eindruck wurde alles fair zu Protokoll genommen. Man reklamierte nicht einmal, dass ich zu allem Unglück auch noch unsere Versicherungspolice, incl. Versicherungsnummer und grüner Karte glatt vergessen hatte. Die Schuldfrage war so klar, dass der Unfallverursacher und ich nur noch ins Röhrchen blasen mussten und das Prozedere war vollendet. Ich „durfte“ noch ein zusätzliches Polizeiprotokoll ausfüllen und den Unfallhergang aus meiner Sicht schildern.

Protokoll im Kreisverkehr am wärmsten Tag 2006
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Meine Frau „durfte“ meine geistigen Ergüsse in die Sprache der Magyaren transferieren. Dass in dieser Schocksituation so mancher ungarische PKW-Teile-Begriff nicht auf Anhieb zur Verfügung stand, habe ich gern entschuldigt. Immerhin konnte ich aus früheren Zeiten meines Aufenthaltes in Ungarn meinen sprachlichen Teil dazu betragen und meine Frau erinnern, dass Kotflügel auf Ungarisch „SárvédÅ‘“ heißt. Also hatte mein Gedächtnis nur wenig unter dem Geräusch der Abrissbirne gelitten.

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