Internationale Wochen in der Deutsch-Ungarischen-Auslandsgesellschaft 2018

Veranstaltungen der Deutsch-Ungarische Gesellschaft

/ Einladung: Magdolna Wiebe/ Bitte zum Vergrößern anklicken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe Freunde der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in der Auslandsgesellschaft!

Kedves Mindnyájan!

Kurz vor dem Jahresende möchte ich mich für das große Interesse an den verschiedenen Veranstaltungen der Deutsch-Ungarische Gesellschaft in diesem Jahr bedanken. Gleichzeitig möchte ich Sie/Euch herzlich zu der Eröffnungsveranstaltung der Internationalen Wochen in der Auslandsgesellschaft am 20. Januar 2019 um 11.00 Uhr einladen.

Ungarische Einflüsse – Verbindungen zum Leben und Wirken
von Ludwig van Beethoven

Mit
Claus-Dieter Clausnitzer – Texte
Gabriella Brezócki-Wedewardt – Klavier
Elöd Kostyák – Cello
Magdolna Wiebe – Moderation

Claus-Dieter Clausnitzer liest aus Dokumenten und Briefen, die Auskunft geben über Beethovens musikalische und persönliche Beziehungen zu Ungarn, insbesondere über seine Freundschaft zur Familie des Grafen Anton von Brunswick. Die Schwestern Therese, Josephine, Charlotte und ihr Bruder Franz begegneten dem Komponisten erstmals 1799 in Wien. Beethoven unterrichtete die Töchter des Grafen sowohl in Wien als auch in ihrem ungarischen Schloß in Martonvásár, wo er sie mehrfach besuchte. Josephine war eine der zentralen Frauengestalten im Leben Ludwig van Beethovens, der ihr in den Jahren 1804 bis 1810/11 mindestens vierzehn zum Teil leidenschaftliche Liebesbriefe schrieb, in denen er sie unter anderem als „ Engel“, „ mein Alles“ und „ einzig Geliebte“ bezeichnete und ihr „ ewige Treue“ schwor. Da sie „ die einzige Frau ist, die Beethoven nachweislich anhaltend und leidenschaftlich geliebt hat“ , halten viele Musikwissenschaftler Josephine auch für die Adressatin des berühmten dreiteiligen Briefes an die
„ Unsterbliche Geliebte” vom 6./7. Juli 1812.
Die Klaviersonate Nr. 23 f-Moll, op 57, Appassionata” hat Beethoven dem Schlossherrn von Martonvásár und Freund Graf Franz von Brunswick gewidmet. Vollendet hat Beethoven sie wahrscheinlich 1806 im Schloss Martonvásár.

Die Konzertpianistin Gabriella Brezócki-Wedewardt spielt einzelne Sätze aus der Mondscheinsonate, der Appassionata sowie aus den Sonaten op. 78 und op. 79. Zusammen mit dem Solo-Cellisten des Orchesters der Ungarischen Oper in Klausenburg Elöd Kostyák spielt sie die C-Dur Sonate op. 102 und die Variationen über „ Bei Männern, welche Liebe fühlen…“ aus der Zauberflöte von Mozart.

Claus Dieter Clausnitzer absolvierte sein Schauspielstudium an der Neuen Münchner Schauspielschule. Seine Engagements und Gastspiele führten ihn unter anderem an das Residenztheater München, das Theater St. Gallen, das Deutsche Theater Göttingen, das Theater Bremen, das Schauspielhaus Bochum und das Theaterlabor George Tabori. Von 1976 bis 2010 gehörte Clausnitzer zum Ensemble des Schauspiels Dortmund.
1990 erhielt er den NRW-Schauspielerpreis für die Titelrolle in Tankred Dorsts Drama „Korbes“.
Seit 2002 ist er regelmäßig als Vater des Hauptkommissars Thiel (Axel Prahl) im WDR-Tatort Münster zu sehen.

Gabriella Brezóczki-Wedewardt ist in Sárospatak/Ungarn geboren, sie begann mit sieben Jahren Klavier zu spielen. Von 1995 absolvierte sie ihr Klavierstudium an der Béla Bartók Musikhochschule in Miskolc bei Prof. Margo Kincses und schloss dieses mit der Note,,Summa cum laude” ab.
1997 gewann sie den 1. Preis beim nationalen Schubert und
Brahms Klavier-Wettbewerb in Debrecen.
Von 2OO2 an studierte sie an der Musikhochschule Köln. Zunächst als Erasmus-Stipendiatin bei Prof. Anthony Spiri, anschließend im
Studiengang Konzertexamen bei Frau Prof. Roswitha Gediga. Abschluß im Oktober 2004. ln dieser Zeit erhielt sie eine Auszeichnung vom Deutschen Akademischen Austauschdienst und das Eötvös-Stipendium des Ungarischen Staates.
Es folgten Auftritte im ln- und Ausland, Solo- und
Kammermusikkonzerte u. a. in Norwegen, in Österreich, in Rumänien, auf Zypern und in Griechenland, bei den Max-Reger-Musiktagen in Weiden (Oberpfalz), beim Festival Zemplén,
CD Aufnahmen mit Stefan Adelmann und Auftritte im ungarischen und deutschen Rundfunk.
Seit 2009 ist Gabriella Brezócki-Wedewardt Mitglied der Kammeroper Köln.
Elö d Kosty ák wurde in Klausenburg in Rum änien geboren. Seine musikalische Ausbildung absolvierte er in seiner Heimatstadt und in Bukarest. Das Studium schloss er mit dem Diplom der Akademie „Gh Dima” in Klausenburg ab.
Während seines Studiums war er Teilnehmer mehrerer Meisterkurse. Im Jahr 1990 von Csaba Onczay in Keszthely/Ungarn und von Miklós Perényi in Szobathely/Ungarn sowie von 1994 –1995 bei Sándor Devich an der Ferenc-Liszt-Musikakademie in Budapest.
Nach seinem Studium war er von 1994 bis 2008 Solocellist des Sinfonie-Orchesters in Györ/Ungarn, des Theater-Orchesters in Miskolc/Ungarn und des Armee-Orchesters in Budapest.
Aktuell ist er der Solo-Cellist des Orchesters der Ungarischen Oper in Klausenburg.
Elöd Kostyák gewann 1994 mit dem Streichquartett Bartha den 1. Preis des „Wilhelm-Georg-Berger-Wettbewerbes” in Brasov (Kronstadt)/Runänien. Ebenfalls mit dem Streichquartett Bartha gewann er den Internationalen Kammermusikwettbewerb „Gh. Dima” in Klausenburg.
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Ich freue mich auf ein Wiedersehen bei der Matinee in der Auslandsgesellschaft in Dortmund am 20. Janur 2019.

Frohe und friedliche Weihnachtstage wünsche ich Euch
und
ein erfolgreiches, gesundes neues Jahr!

Kellemes, békés Karácsonyi Ünnepeket
és boldog új évet kívánok !

Magdolna Wiebe
Leiterin der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in der AgNRW in Dortmund

Auslandsgesellschaft NRW e.V.
Steinstr. 48
44147 Dortmund
Infos: Tel. 0231 838 00 54

19. Dezember 2018, 12:46 Uhr
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